Robin
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Hinsch
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WAHALA
WAHALA
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Robin Hinsch

WAHALA 2020

18 Fine Art-Prints auf Aludibond, gerahmt, diverse Formate; 1 Buch

Hochschule für Angewandte Wissenschaften Hamburg

Prof. Vincent Kohlbecher, Prof. Ute Mahler

WAHALA

In „WAHALA“ führt uns Robin Hinsch bildgewaltig an Brennpunkte der Ausbeutung fossiler Brennstoffe: nach Indien, Polen, Nigeria, nach Nordrhein-Westfalen und in die Lausitz: Bilder aberwitzigen Raubbaus, apokalyptisch wie Dantes Inferno, von einer atemberaubenden, überwältigenden Ästhetik. Und genau hier verbirgt sich des Fotografen List: Es ist jene wohl kalkulierte Verbindung zwischen abscheulich und schön, die uns sirenenhaft bezwingt. Ein Kniff, den auch der kanadische Fotograf Edward Burtynsky (*1955) in seinen großformatigen Industrielandschaften mit Vorliebe anwendet. Aufnahmen dieser Art müssen gesehen und vor allem gehört werden. Denn was weltweit unaufhörlich an solchen Orten geschieht, ist ein empörender Raubbau im Namen des ungehinderten Weiter-Wachsens ruinöser Wirtschafts-Systeme. Mehr noch: Es ist Gewalt an Menschen, die in keiner Weise an diesen Reichtümern partizipieren. Dergestalt ist WAHALA ein Höllenritt, der gewiss und für niemanden im Paradies enden wird.